Fingerpicking

Fingerstyle

 

FingerpickerMerle Travis und Doc Watson sind gute Vorbilder als Musiker. Ihre Technik ist aber zu individuell und ungeeignet um sie zu übernehmen.  Marcel Dadi der auch Stücke von ihnen nachgespielt hat zeigt, wie es mit einer "klassischen" Gitarrentechnik, vor allem den Anschlag betreffend, gespielt werden kann.
Fingerstyle Guitar wird die Spielweise von Tommy Emmanuel, Jerry Reed, Lenny Breau... bezeichnet.

Marcel Dadi / Gitarre solo
 

Blue Finger / Marcel Dadi (Jerry Reed)

Blue Finger

Marcel Dadi (Jerry Reed)

Marcel Dadi (1952-1996) spielt Blue Finger von Jerry Reed:

 

 

Saturday Night Shuffle / Marcel Dadi (Merle Travis) (Demo)

Saturday Night Shuffle

Marcel Dadi (Merle Travis) (Demo)

Marcel Dadi (1952-1996) spielt Saturday Night Shuffle von Merle Travis:

 

Die vorliegende Bearbeitung lehnt sich an die Version von Marcel Dadi.

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Cannonball Rag / Marcel Dadi (Merle Travis) (Demo)

Cannonball Rag

Merle Travis (Demo)

Cannonball Rag, das "Meisterstück" von Merle Travis, wird von Marcel Dadi virtuos gespielt.

 

Die vorliegende Bearbeitung lehnt sich an diese Version und enthält das imitierte Bass- und Banjo-Solo, das dieses Stück auszeichnet.

Die Akkorde des B-Teils sind für Klassikgitarre bearbeitet.  Auf der Akustikgitarre, mit dem schmaleren Hals, kann mit dem Daumen gegriffen werden, das eine andere Griffweise der Akkorde ermöglicht. Die Akkorde für Akustikgitarre und weitere Details der Spielweise sind in der Bearbeitung enthalten.

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Gitarre solo

 
Sue Cow / (Trad.) René Senn

Sue Cow

Trad. / René Senn

Das einfache Fingerpicking-Gitarrenstück hat neben dem Thema vier Varianten. Die Grundlagen des Gitarrespiels vorausgesetzt, eignet es sich vorzüglich als Einstieg zur Fingerpicking-Technik.

Das vorliegenden PDF-Dokument enthält das Thema (A) und die erste Variante (A1). Leadsheet, Akkorddiagramme, Pattern und eine Vorübungen zegen den Weg zum Stück.
Die vollständige Ausgabe kann im Online-Noten-Verlag bestellt werden. Beim Kauf des Lerbuches Finger-Picking-Style ist die vollständige Version enthalten.

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Here comes the sun / George Harrison (Demo)

Here comes the sun

George Harrison (Demo)

Die Bearbeitung lässt verschiedene Möglichkeiten zu:

  • Gitarre solo
  • Gesang und Gitarre (Gitarre solo)
  • Gitarren-Duo
    • Gitarre 1
      Fingerpicking Gitarre solo / Capo V (5.Bund)
    • Gitarre 2
      Rhytmus-Begleitung / ohne Capo
      (Die Akkorde stehen dann über der Melodie.)

(PopUp-Fenster / Demo)

 

Santa Cruz / David Qualey

Santa Cruz

David Qualey

David Qualey ist Komponist und Interpret dieses Stückes. In seinem Buch Only For Guitar finden sich weitere zauberhafte Gitarrenstücke.

 

Weitere Infos von und über David Qualey auf seiner Website: www.david-qualey.de

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Gone / Armin Schmitt

Gone

Armin Schmitt

Die Gitarrenstücke von Armin Schmitt klingen zwischen brasilianischer Gitarre und Fingerstyle-Jazz. Gone ist ein kleines beispielhaftes Stück für seine Spielweise.

Weitere Infos von und über Armin Schmitt auf seiner Website: www.klangzaubereien.de

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Signe / Eric Clapton (Demo)

Signe

Eric Clapton

Signe ist eines der wenigen Stücke, das Eric Clapton mit einer Nylonsaitengitarre spielt.

Die folgende Bearbeitung bezieht sich auf die Originalversion und zeigt vorab Akkord- und Anschlagsstudien ohne Midi-Files oder Audio-Dateien.

(PopUp-Fenster / Demo)

 
 
Angie / Davey Graham (Demo)

Angie

Davey Graham (Demo)

Dieses Stück verbindet Rock-, Blues- und Folk-Elemente. Die improvisierten Phrasen sind zu einem "konkreten Stück" zusammengefasst.

Der Fingersatz des A-Teils (Thema) ist für Klassikgitarre bearbeitet.  Auf der Akustikgitarre, mit dem schmaleren Hals, kann mit dem Daumen gegriffen werden, was ein wesentlich einfacherer Fingersatz ermöglicht. Dieser ist auch in der Bearbeitung enthalten.

(PopUp-Fenster / Demo)

 

Windy and warm / John D. Loudermilk (Demo)

Windy and warm

John D. Loudermilk (Demo)

Windy and warm wurde von John D. Loudermilk für Chet Atkins geschrieben. Wie das genau war, erzählt John in dem Video-Clip...

John tells how he played the song for Chet Atkins, and Chet picked up a guitar and finished the song before John could finish it, though John had written the song!

Neben Chet Atkins wurde Winy and warm auch von Doc Watson, Marcel Dadi, Tommy Emmanuel und vielen andern Fingerpicker eingespielt.

 

Die vorliegende Bearbeitung lehnt sich an die Version von Marcel Dadi (La Guitare a Dadi / Vol 3).

(PopUp-Fenster / Demo)

 

Classical Gas / Mason Williams (Demo)

Classical Gas

Mason Williams (Demo)

Classical Gas von Mason Williams ist der "Klassiker" unter den Fingerpicking-Stücken und war 1968 in den englischen Top 10. Diese Version wurde von Williams selbst auf der Klassikgitarre mit Orchester und Drum Set eingespielt. 

 

Neuere einspielungen gibt es auch von Eric Clapton und Tommy Emmanuel.

Die vorliegende Bearbeitung ist für Gitarre solo arrangiert.

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Songs (Begleitung)
 

Dust in the wind / K. Livgren (Kansas) (Demo)

Dust in the wind

K. Livgren / Kansas

1977 erschien das Album Point of know return der Rockgruppe Kansas, einer der besten Alben der Rockgeschichte.
Darin enthalten ist der Song Dust in the wind mit dem legendären Intro. Video: Kansas / Dust in the wind / live unplugged

In meiner Transkription / Arrangement für Gesang und Gitarre wird die Begleitung, wie das Original, fast ausschließlich mit einem Pattern gespielt.
Das Violinen-Solo ist für eine Gitarren arrangiert und kann wenn man sich selbst begleitet einfach weggelassen werden.

Die Bearbeitung kann auch als Instrumental-Version für Gitarren-
Duo verwendet werden. Ausgehaltene Töne (Ganze Notenwerte)
können dann im Tremolo (Tonwiederholungen) gespielt
werden.

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Scarborough Fair / (Trad.) Paul Simon

Scarborough Fair

(Trad.) Paul Simon

Die Gitarren-Begleitung von Paul Simon besteht aus einer reizvollen Zerlegung (Pattern) der Anschlagshand: p m i p a i

Die 6/8-Takt-Zerlegung läuft gegen den Melodierhythmus im 3/4-Takt. Der Am-Akkord wird mit zwei Ersatzakkorden "verklärt": 
Am (add9) und Am7 (add6/11)

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Tears in heaven / Eric Clapton (Demo)

Tears in heaven

Eric Clapton 

Die vorliegende Transkription (Arrangement) lehnt sich an die Originalversion der CD unplugged von Eric Clapton.
Die Begleitung (Gitarre 2) besteht aus durchgehend dreistimmigen Akkorden.
Die Melodiegitarre (Gitarre 1) füllt den Raum zwischen den Gesangsphrasen. Zu den originalen Fill-ins habe ich an den "fehlenden" Stellen weitere hinzugefügt (optional: kleine Noten).
Die Transkription des Solos ist original. So lässt sich dieses Stück durchgehend auf zwei Gitarren mit Gesang spielen.
Die Gesangs-Stimme kann durch ein Melodieinstrument oder einfach mit einer dritten Gitarre gespielt werden.

Die instrumentale Duo-Version verwendet dieselbe Begleitung (Gitarre 2). Die Melodie (Gitarre 1) setzt sich aus Vocal-Melodie und Fill-ins zusammen.

Die Notenausgabe umfassen beide Versionen.

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Spielweise & Techniken
 

Finger-Picking-Style / Lehrbuch von René Senn

Finger-Picking-Style

Lehrbuch von René Senn

Fingerpicking


Fingerpicking-Grundlagen der Begleit- und Solotechniken gliedert sich in drei Teile:

  1. Grundtechnik
    Hierzu sind die wichtigsten Grundlagen der Fingerpicking-Technik erläutert und können in den Studien geübt werden.
    Beispiel: "Studie 2" (Demo)
  2. Begleittechnik
    Die Grundtechnik wird ausgebaut, verfeinert und differenziert entwickelt. Es werden verschiedene Möglichkeiten des Begleitens erläutert und in Studien, Folk-Songs und Instrumentalstücken angewandt.
    Beispiel: "Scarborough Fair" (Demo)
  3. Solotechnik
    Die Solotechnik umfasst die verschiedenen Techniken zum Spielen von Solo-Stücken.
    Ein weiteres Ziel ist die Technik so zu verstehen, dass es möglich wird selbst kleine Stücke zu arrangieren und später vielleicht auch eigene Stücke zu komponieren.
    Beispiel: "A Blues" (Demo) / "St. James Infirmery" (Demo)

In der "Online-Ausgabe" können die Techniken, Pattern, Übungen und Spielstücke aus dem Inhaltsverzeichnis navigiert werden. Mit einem Mauseklick auf die Noten werden die entsprechenden Midi-Files wiedergegeben. Die Wiedergabe vermittelt eine klingende Vorstellung und kann auch zum Mitspielen verwendet werden. Bei den Duos und Songs besteht die Möglichkeit mit dem Balanceregler eine Stimme hervorzuheben oder stummzuschalten und die andere dazuzuspielen.
Der gesamte Inhalt der PDF-Dokumente kann mit einer hochwertigen Druckqualität ausgedruckt werden.

Das Lehrbuch Finger-Picking-Style ist im Online-Noten-Verlag erhältlich.

(PopUp-Fenster / Demo)

 

 
Merle Travis | Doc Watson | Marcel Dadi | Keb' Mo'

Merle Travis

Merle Travis (1917-1983) wird zurecht als "Vater des Fingerpickings" bezeichnet. Seine faszinierende Spielweise ist in einem Satz zu beschreiben:  Mit dem Daumen spielt er den Begleit-Groove (boom - chuck - boom - chuck) und mit dem Zeigefinger die Melodie.  Es klingt bei ihm immer so, als würden zwei Gitarristen spielen: der eine Rhythmusgitarre und der andere Melodiegitarre. Das sogenannte "Travis-Picking", ein Anschlags-Pattern das nach ihm benannt wurde, hat allerdings wenig mit seiner typischen Spielweise zu tun.
Merle Travis wurde auch als Sänger und Melodiespieler in der Band geschätzt. Seine Soli erfüllen höchste Anspruche.

In den frühen Jahren spielt Merle Travis eine Akustikgitarre und später eine Archtopgitarre (Jazzgitarre), die er leicht verstärkte.
Für den Daumen verwendet er ein Daumen-Pick. Mit dem Zeigefinger spielt er manchmal mit und manchmal ohne Fingerpick . Mittel-, Ring- und Kleinfinger stützen auf der Decke (Pickgard) auf und stabilisieren die Anschlagshand. Um die "Banjo-Roller" auf der Gitarre nachzuspielen, die normalerweise mit drei Fingern gespielt werden, spielt er einfach mit einem über zwei Saiten durchgezogenen Abschlag mit dem Daumen und Zeigefinger.

Hörbeispiele

  • Cannonball Rag / Merle Travis
  • Saturday Night Shuffel / Merle Travis
  • Sixteen Tones / Merle Travis (Song)

 

Doc Watson

Doc Watson ist ein Vertreter der echten amerikanischen Volksmusik (Bluegrass) und wird durch seine Vielseitigkeit als Sänger, Gitarren- und Banjo-Spieler sehr geschätzt. Mit seinem Sohn Merle (1949-1985), der durch einen Unfall früh gestorben ist, spielte Doc im Duo. 

Sein Gitarrenspiel auf der Akustikgitarre umfasst sowohl die Fingerpicking- als auch die Flatpicking-Techniken.
Für den Daumen verwendet er ein Daumenpick. Der Zeigefinger hat ein stachelförmiges Fingerpick, das er als Ab- und Aufschlag benutzen kann.

Hörbeispiele

  • Doc's Guiar / Doc Watson
  • Deep River Blues / Trad. (Song)
  • Black Mountain Rag / Trad. (Flatpicking)
  • Twin Sisters / Trad. (Flatpicking)

 

Marcel Dadi

Marcel Dadi (1952-1996) war ein sehr vielseitiger Gitarrist.
Auf seinem ersten Album (La Guitar a Dadi) sind ausschließlich eigene Instrumentalstücke. Die nachfolgenden Alben enthalten auch Stücke von Merle Travis, Doc Watsen, Chet Atkins und J.R. Hubbard mit beispielhafter Technik gespielt.

Neben der Akustikgitarre (verschiedene Ovation-Modelle) spielte er auch Klassik- und 12-saitige Akustikgitarre.
Seine Technik basiert auf der "klassischen" Gitarrentechnik. Er verwendet ein Daumenpick. Für Zeige- Mittel und Ringfinger verwendet er den "klassischen" Nagelanschlag.

Hörbeispiele

  • My Old Friend Pat / Marcel Dadi
  • Egged Bus Rag / Marcel Dadi
  • Swingy Blues / Marcel Dadi
  • Song For Merle / Marcel Dadi

 

Keb' Mo'

Keb' Mo' (Kevin Moore) ist ein Blues-Musiker: Sänger, Gitarrist und Mundharmonikaspieler.
Neben einer Dreadnought-Akustikgitarre spielt er in seinen Konzerten eine spezielle Halbkorpus-Resonatorgitarre. Des weiteren spielt er auch E-Gitarre mit der Plektrum-Technik.
Er verwendet für den Daumen ein Daumenpick und Fingerpicks für der Anschlag mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger.

Hörbeispiele

  • Perpetual Blues Machine / K. Moore
  • You can love yourself / K. Moore
  • Every Morning / K. Moore (Open Tuning)
  • Am I Wrong / K. Moore (Resonatorgitarre)