Gitarren

Gitarrenhaufen | Acoustic Guitars
Gitarrenhaufen
Teile der Gitarre

Teile der Gitarre

 
Am Kopf sind die Mechaniken zum Stimmen der Saiten befestigt.

Teile der Gitarre

 

Der Hals mit den Bünden auf dem Griffbrett, dient zum Greifen der Saiten.
Der Korpus (Körper) ist der eigentliche Gitarrenteil mit Decke, Boden und den seitlich gerundeten Zargen. Aus dem runden Schalloch tritt der Ton aus, der im Resonanzkörper entsteht.

 

Teile der Gitarre  
Der Sattel, aus Knochen oder Kunststoff, fixiert die Saite.
 
Die Mensur ist die Länge der freischwingenden Saite zwischen Sattel und Steg.  Der 12. Bund, die Oktave, ist theoretisch in der Mitte von Sattel und Steg. Genaugenommen ist der Teil vom 12. Bund zum Sattel hin, um ca. 1,5 - 3 mm länger.
Damit wird die erhöhte Saitenspannung, die beim Greifen der Saite entsteht, ausgeglichen (Bundreinheit).
 
Der Steg ist die Halterung der Saite. Mit der Stegeinlage aus Knochen oder Kunststoff die Höhe der Saite zu den Bünden eingestellt (Saitenlage).

 

Gitarrenbau

Übersicht zur Beurteilung einer Klassik- oder Akustikgitarre

  • Spielbarkeit
  • Bundreinheit
  • Klang
  • Design
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

 

Spielbarkeit

Eine Gitarre sollte sich mit der Greifhand auf dem Griffbrett gut spielen lassen. Hierzu ist eine gute Saitenlage notwenig, so dass sich praktisch einfache Akkorde mit Leersaiten und Barréakkorde im 7. oder 9. Bund gut greifen lassen.

Die Saitenlage einer Gitarre hängt von der Einstellung der Saiten am Sattel und Steg ab. Voraussetzung für eine gute Einstellung ist ein "gerader" Hals. Die Einstellungen können individuell vorgenommen werden und richtet sich auch nach der Saitenstärke beziehungsweise Saitenspannung (engl.: low, medium und high tension).
Bei Akustikgitarren kann der Hals mittels des Halsstabes eingestellt werden.

Bundreinheit

Wichtig ist dass die Töne der Leersaiten zu den Tönen in den höheren Lagen (7. bis 12. Bund) stimmen und sich im Rahmen der Toleranz befindet. Dies lässt sich einfach nach Gehör testen oder ganz objektiv mit einem chromatischen Stimmgerät (Toleranz: ±5 Cent, ab ±10 Cent wird es schon problematisch).
Insbesonders alte beziehungsweise historische Instrumente können eine sehr mangelhafte Bundreinheit aufweisen.

Klang

Der Klang einer Gitarre sollte bei hohen und tiefen Tönen ausgeglichen sein.
Im direkten Vergleich ist die Wahrnehmung des Klangunterschieds von Gitarren am einfachseten zu beurteilen.

... und nicht nur die Gitarre selber spielen, sondern auch Vorspielen lassen.

Design

Eine dunkle (Zedernholz) oder helle Decke (Fichtenholz) ist immer eine Geschmacksache. Die Wahl der Decken- und Bodenhölzer wirkt auch auf den Klang einer Gitarre. Natürlich und lang gelagertes Tonholz ist teurer als künstlich getrocknets oder gar gesperrtes (Speerholz). Die Gitarrendecke sollte massiv sein und wenn es der Geldbeutel erlaubt auch der Boden und die Zargen. Hat die Gitarre einen Decken- und Bodenrand schaut es nicht nur schöner aus, es ist auch guter zweckmässiger Schutz.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Eine Gitarre ab 400.- EUR sollte schon eine massive Decke und Decken- und Bodenrand haben und keine angemalten Ränder.

Eine Gitarre ab 1.200.- EUR sollte massive Tonhölzer für Decke, Boden und Zargen verwenden. Das Griffbrett sollte auf jeden Fall Palisander oder aus dem noch härteren Ebenholz sein.

Von einer Gitarre ab 2.500.- EUR ist schon mehr zu erwarten, sowohl von der Verarbeitung als auch vom Klang.

Eine Gitarre ab 3.500.- EUR können ausgewählte Tonhölzer verwendet werden und einer Lackirung die aus einer Schellackpolitur besteht.
Ab dieser Preisklasse gibt es auch Meistergitarren von Gitarrenbauern die Wert auf Handarbeit legen. Beispielsweise werden die Zargen von Hand gebogen.

Tips zum Gitarrenkauf

Falls die Saitenlage am Sattel nicht gut eingestellt ist, kann man einem Kapodaster im 1. Bund aufsetzten und dann testen und die Saitenlage noch vor dem Kauf einstellen lassen.

Bei Akustikgitarren kann eine bessere Saitenlage auch durch die Einstellung am Halstab erzielt werden. (Am Besten vor dem Kauf einstellen lassen!)

Die Gitarre kann in den Höhen mit einer unspektakulären Melodie in den Lagen auf der 1., 2. und 3. Saite, in den Tiefen mit einer einfachen Bassmelodie in der 1. Lage mit Leersaiten auf den 6., 5. und 4. Saite und mit einem einfachen Stück mit Leersaiten in der 1. Lage getestet werden.

Meine Empfehlungen:

 

Klassikgitarre

Klassikgitarre

Klassikgitarre: BernabeDie Klassikgitarre gibt es in dieser Form seit Ende des 19. Jahrhunderts. Sie wird auch als Konzertgitarre, Spanische Gitarre oder Nylonsaitengitarre bezeichnet.

Antonio de Torres (1817-1892) war ein spanischer Gitarrenbauer, der diese moderne Form der Gitarre zwischen 1854 und 1888 entwickelt hat.
Die Mensur (Abstand zwischen Sattel und Steg) ist 65 cm. Also erheblich größer als die Modelle vor seiner Zeit.

Das Foto zeigt eine Klassikgitarre von Paulino Bernabe.


 

Klassikgitarre: StegDie Klassikgitarre wird mit Nylonsaiten besaitet.
Die 4., 5. und 6. Saite (tiefe, dicke Saiten) sind mit Metall umwundene (umsponnenen) Nylonsaiten. Früher wurden Darmsaiten verwendet.

Francisco Tárrega (1852-1908), Gitarrenspieler, Komponist, Bearbeiter und Gitarrenlehrer, der auch ein Torres-Modell spielte, war der Wegbereiter des modernen Gitarrenstils. Er hat die Technik des Gitarrenspiels von Fernando Sor (1778-1839) und Mauro Giuliani (1781-1829) weiterentwickelt.
Die "klassische Haltung" des Instrumentes (auflegen auf den linken Oberschenkel) ist seit Tárrega die Standardhaltung. Heute werden auch Fingerpicking, Fingerstyle-Jazz und Bossa Nova auf der Klassikgitarre gespielt.

 

Akustikgitarre

Akustikgitarre

AkustikgitarreDie Akustikgitarre heißt auch Western- oder Stahlsaiten-Gitarre und wird mit Stahlsaiten besaitet.

Die 3., 4., 5. und 6. Saite sind mit Metall umwundene Stahlsaiten. Der Kern ist aus Stahl und die Umwindungen aus Bronze. Heute werden auch mit Kunststoff beschichtete Saiten (Coated Strings) verwendet.


Ohne Tonabnehmer und Verstärkung wird der Klang der Akustikgitarren als akustischer Gitarrenklang, mit Tonabnehmer und Verstärkung als elektroakustischer Gitarrenklang bezeichnet.

Die abgebildete Akustikgitarre hat 14 Bünde bis zum Korpusrand und wird als Dreadnought (Size D) bezeichnet.


Martin ist der führende Hersteller für Akustikgitarren (leider auch etwas teuer!). Er unterscheidet 6 Modelle, die auch für andere Hersteller Gültigkeit haben:

  • Size 1 (Länge: 46,4cm / Breite: 30 cm)
  • Size 2 (Länge: 48cm / Breite: 34,4 cm)
  • Size 0 (Länge: 48,5cm / Breite: 34,3 cm)
  • Size 00 ( Länge: 48cm / Breite: 36 cm)
  • Size 000 (Länge: 49cm / Breite: 38 cm)
  • Size D ( Länge: 51cm / Breite: 39,5 cm)

Das Jumbo-Modell ist größer und hat eine etwas rundlichere Zargenform. Der Klang ist lauter und basslastiger.

Gitarren mit einem Cutaway (Handausschnitt, Aussparung am unteren Korpusrand) erleichtern die Spielbarkeit ab dem 14. Bund.

 

12-saitige Akustikgitarre

12-saitige Akustikgitarre

12-saitige AkustikgitarreDie 12-saitige Akustikgitarre wird auch einfach "Zwölfsaitige" genannt und hat, wie ihr Name schon sagt, 12 Saiten. 
Die Konstruktion der 12-saitige Akustikgitarre ist durch die Doppelbesaitung etwas stabiler gebaut.

Die Saiten der normalen Akustikgitarre werden verdoppelt (doppelchörig).
Das 1. und 2. Saitenpaar wird gleichgestimmt (unisono). Beim 3., 4., 5. und 6. Saitenpaar wird die zusätzliche Saite eine Oktave höher gestimmt und als Oktavsaite bezeichnet.

Die Spielweise wird durch das Greifen zweier Saiten erschwert. Die Saitenlage am Sattel und Steghöhe sollte deshalb optimal eingestellt sein.


Beispiele der 12-saitige Akustikgitarre im Rock:

All along the watchtower / J. Hendrix
Life by the drop
/ S. R. Vaughan
San Francisco Bay Blues
/ E. Clapton
Wish you were here
/ Pink Floyd
Hotel California
/ Eagles (Capo VII)
Dust in the wind
/ Kansas (2. Gitarre)

"Fingerpicker" wie Leo Kottke und Sigi Schwab spielen die Zwölfsaitige in den verschiedene Leersaiten-Stimmungen (Open Tunings) und verwenden auch ein "Bottleneck" (Slide).

 

Resonatorgitarre | Dobro

Resonatorgitarre

Resonatorgitarre / DobroDie Resonatorgitarre wird auch einfach Dobro genannt. Dobro ist, neben National, einer der wichtigsten Hersteller von Resonatorgitarren.

Der Korpus der Resonatorgitarre (Resonator Guitar) besteht aus einer Metall-Legierung. Die Saiten liegen beim Steg auf dem Resonator auf und erzeugt so ein Klang wie aus einem Lautsprecher. Der Resonator, der in der Gitarre auf einem Rand aufliegt, ist hauchdünn und federleicht. Das Foto zeigt eine Dobro mit einfachen Verzierungen auf dem Korpus.

Bob Brozman spielt verschiedene Modelle von Resonatorgitarren: Mandoline, Otavgitarre usw. Er gilt als einer der virtuosesten und kreativsten Spieler von Resonatorgitarren.

Sehr oft werden Stücke mit einer Leersaiten-Stimmung (Open Tuning) gespielt und ein "Bottleneck" (Slide) verwendet.

 

E-Gitarre | Elektrogitarre

E-Gitarre

E-GitarreDamit die E-Gitarre (Elektro-Gitarre) klingt, wird ein Verstärker, Lautsprecher und für die entsprechenden Rock-Sounds auch Effektgräte gebraucht. 

Die abgebildete Solidbody E-Gitarre (Brettgitarre) hat zwei kleine Single-Coil-Tonabnehmer und einen breiteren Humbucker. Das Vibrato-System ist ein Floyd-Rose-System und hat Sattelklemmen und am Steg Feinstimmer.

Grundsätzlich wird die E-Gitarre (Electric Guitar) mit einem Plektrum (Pick) angeschlagen. Die Saiten (Strings) werden mit Tonabnehmer (Pickups) abgenommen. Das elektrische Signal wird dann mit einem Kabel (Cable) zum Verstärker (Amp) übertragen und dann weiter zu den Lautsprechern (Speakers) geleitet. Der Klang (Sound) kann am Verstärker und dazwischen geschalteten Effektgeräten verändert werden.

Tonabnehmer
Single-Coil: einspuliger Tonabnehmer wird von Fender (Telecaster, Stratocaster) verwendet.
Humbucker: zweispulige Tonabnehmer wird von Gibson (Les Paul) verwendet:

Sounds
Die wichtigsten Sounds sind:
Clean (ohne bezw. wenig Effekte)
Overdrive (Übersteurungs-Effekt)
Distortion (Verzerrer-Effekt)

 

Jazzgitarre

Jazzgitarre

JazzgitarreDie Merkmale der Archtopgitarren, wie das Bild zeigt, sind wie folgt:
Archtop = gewölbte Decke
(Die Bauweise der Decke ist geschnitzt, wie bei Streichinstrumenten.)
Zwei f - Löcher als Schalloch

Sie werden grundsätzlich über den Verstärker gespielt mit einem warmen, transparenten Sound (Klang).
Die Vollresonanz-Gitarren haben eine Zargenbreite wie bei Akustikgitarren, die Halbresonanz- die Hälfte.

Akustisch Jazzgitarren sind unverstärkt Gitarren und werden von Zigeuner-Jazzgitarristen bevorzug:

  • Django Reinhardt
  • Bireli Lagrene

Halbakustische Jazzgitarren (semi-akustische) werden mit Tonabnehmer über den Verstärker gespielt. Diese werden von amerikanischen Jazzgitarristen bevorzugt:

  • Charlie Christian
  • Herb Ellis
  • Wes Montgomery
  • George Benson

 

Kontrabass-Gitarre

Kontrabass-Gitarre

Kontrabass-GitarreDie Kontrabass-Gitarre ist wie ein Kontrabass oder ein E-Bass (Elektro-Bassgitarre) gestimmt.

Stimmung:
1. Saite = G
2. Saite = D
3. Saite = A1
4. Saite = E

Dies entspricht der Stimmung der Normalgitarre (6. 5. 4. und 3. Saite) um eine Oktave tiefer.

Das Foto zeigt eine Kontrabass-Gitarre (Guitarra baja) vom spanischen Gitarrenbauer Valdez. Diese hat eine Mensur von 75 cm und ist im Größenvergleich mit einer Normalgitarre dargestellt.

Oktavgitarre

Oktavgitarre

OktavgitarreDie Oktavgitarre ist um eine Oktave höher gestimmt, als die Klassik- oder Akustikgitarre und kann mit Nylon- oder Stahlsaiten besaitet werden.

Stimmung:
1. Saite = e2
2. Saite = b1
3. Saite = g1
4. Saite = d1
5. Saite = a1
6. Saite = e

Mit der Oktavgitarre wird die Stimmlage einer Violine oder Mandoline umgesetzt. Das Foto zeigt den Größenvergleich mit der Normalgitarre.

Terz- | Prim- | Quintbassogitarre

Gitarrenquartett   

Das Bestreben, nach dem Muster des Streichquartetts, einen nur aus Gitarre bestehenden Klangkörper zu schaffen, veranlasste Heinrich Albert (1870-1950) eine Spielvereinigung, bestehend aus zwei Terzgitarren, einer Primgitarre und einer Oktavbassogitarre zu begründen. Erwin Schwarz-Reiflingen (1891-1964)

Terzgitarre

Die Terzgitarre wurde schon in der "Blütezeit der Gitarre" von 1800 bis 1840 für das Zusammenspiel verwendet. Sie ist etwas kleiner als die Normalgitarre und hat eine Mensur von 55 cm. Dies entspricht der Länge zwischen dem Steg und dem 3. Bund einer Normalmensur von 65 cm. Wie der Name schon sagt wird die Terzgitarre eine kleine Terz höher gestimmt:

1. Saite = g1
2. Saite = d1
3. Saite = b(b)
4. Saite = f
5. Saite = c
6. Saite = G

Ist keine Terzgitarre vorhanden, kann eine Normalgitarre mit Capo (Kapodaster) im 3. Bund zu einer Terzgitarre umfunktioniert werden.

Primgitarre

Die Primgitarre entspricht unserer Normalgitarre.

Quintbassogitarre

Die Quintbassogitarre, von der ich noch keine gesehen habe, ist um 1900 entstanden (Alfred Cottin) und etwas größer als die Normalgitarre. Die Mensur hat eine Länge von ca. 70 cm.

Kindergitarren

Kindergitarren

KindergitarrenSchülermodelle
Was bei der Geige schon längst praktiziert wird kann nun auch, durch das Angebot der verschiedenen Hersteller, bei der Gitarre umgesetzt werden: Das Instrument kann mit dem Kind "mitwachsen".

1/2 Größe für Kinder von 7 - 9 Jahren
Mensur = 53 cm
Sattelbreite = 48 mm
Gesamtlänge = ca. 83,5 cm

3/4 Größe für Kinder von 9 - 11 Jahren
Mensur = 57 - 59 cm
Sattelbreite = 48 mm
Gesamtlänge = ca. 90 cm

7/8 Größe für Kinder von 11 - 13 Jahren
Mensur = 62 - 63 cm
Sattelbreite = 48 - 50 mm
Gesamtlänge = ca. 95 - 96 cm

Normalgröße für Kinder ab 14 Jahren
Mensur = 65 cm
Sattelbreite = 52 - 54 mm
Gesamtlänge = ca. 100 cm

 

Kontragitarre

Kontragitarre

KontragitarreDie Kontragitarre wird in Bayern zum Begleiten in der alpenländischen Volksmusik verwendet.

Das Foto zeigt die, bei einem Interview aufgenommene, Kontragitarre von Sepp Hornsteiner.

Gitarre und Laute um 1908

Gitarre um 1908

Laute um 1908

Die Gitarre hat flache Decke und flachen Boden. Beide sind durch die Zargen verbunden.

Die Laute hat flache Decke und gewölbten Boden, welcher aus mehreren Rippen zusammengesetzt sind.

Die Instrumente (Gitarre und Laute) unterscheiden sich nur in der Bauart von einander. Die Besaitung, Haltung und Spielart ist bei beiden Instrumenten gleich.
Hermann Schmidt (ca.1908)

 

Katalogseite um 1920
Guitarre / Clasen (1920)

Guitarre / Clasen

Guitarre / Johannes ClasenDie Schreibweise "Guitarre" wurde im deutschen Sprachraum um 1880 bis 1930 verwendet. Die Modelle in Deutschland (Bayern) waren kleiner als das Modell von Torres. Die Mensur war 61 - 62 cm, also um 3 - 4 cm kleiner als die heutige Standardmensur.

Die Gitarre auf dem Foto ist aus meiner Instrumentensammlung und wurde von Johannes Clasen (ca.1920) in Hof (Bayern) gebaut. Die Mensur hat eine Länge von 62 cm. Die Decke ist aus Fichte, der Boden und die Zargen aus Mahagoni.

Guitarre / Hochendörfer (1925)

Guitarre / Hochendörfer

Die Gitarre auf dem Foto ist aus meiner Instrumentensammlung und wurde von Hochendörfer (ca.1925) in Stuttgart gebaut.

Die Mensur ist 61cm, also um 3 - 4 cm kleiner als die heutige Standardmensur.  Die Decke ist aus Fichte, der Boden und die Zargen aus Ahorn. Das Griffbrett ist aus Nussbaum.

Detailansicht: Kopf
Detailansicht: Korpus

Detailansicht: Kopf

Detailansicht: Kopf

Detailansicht: Korpus

Detailansicht: Korpus

 

Barockgitarre

Barockgitarre

Barockgitarre

Die abgebildete Gitarre ist ein Nachbau (Rekonstruktion) einer Barockgitarre von Joachim Tielke. Sie wurde 1999 von Frank-Peter Dietrich (Erlbach / Vogtland) gebaut.

Die Mensur hat eine Länge von 690 mm.

"alte Stimmung": a1 = 415 Hz (normal: a1 = 440 Hz)
1. Saitenchor e1
2. Saitenchor h / h
3. Saitenchor g / g
4. Saitenchor d / d1
5. Saitenchor A / a

Detailansicht: Rosette
Detailansicht: Kopf

Detailansicht: Rosette

Barockgitarre: Schalloch-Rosette

Detailansicht: Kopf

Barockgitarre: Kopf

Halszither / Cister

Halszither / Cister

Die Halszither war in der Schweiz von ca.1820 bis 1900 verbreitet.
Sie wurde Emmentaler- und Toggenburger Halszither oder "Hanottere" genannt. (Die Entlebucher Halszither hatte 10 Saiten.)
In Deutschland wurde dieses Instrument Thüringer Waldzither (mit Mechanik) oder Hamburger Waldzither (mit Wirbel) genannt.

Die Halszither hat 9 Stahlsaiten. Die 1., 2., 3. und 4. Saite sind zweichörig (2 gleichgestimmte Saiten) und 5. Saite ist einchörig.

Stimmung:
1. Saitenchor g1 / g1
2. Saitenchor e1 / e1
3. Saitenchor c1 / c1
4. Saitenchor g / g
5. Bass-Saite c

Renaissancelaute / Knickhalslaute

Renaissancelaute

RenaissancelauteDie abgebildete Laute ist eine Knickhalslaute gebaut von
G. Gerle, Insbruck um 1580
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