Gitarre nach Noten spielen · 1

Theoretische Grundlagen 1

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Stammtöne

Die Bezeichnung der Töne (Tonnamen) und die entsprechenden Noten dienen dem Verständnis der Musiktheorie, der Orientierung auf dem Griffbrett und dem Notenspiel.

Die sieben Stammtöne unseres Tonsystems werden mit Buchstaben bezeichnet:

C D E F G A H


Enstehung der Tonnamen

Anfänglich wurden die Töne mit den ersten sieben Buchstaben des Alphabets bezeichnet: A B C D E F G. Später wurde der Buchstaben B mit H ersetzt: A H C D E F G. Schließlich wurde der Ton C als Grundton der Stammtöne festgelegt, womit die Stammtonreihe mit dem Ton C beginnt: C D E F G A H.


Englische Bezeichnung

Im englische Sprachraum wird der Stammton H mit B bezeichnet: C D E F G A B

Tonschritte

Am Besten und Natürlichsten werden die Ganz- und Halbtonschritte auf dem Griffbrett eines Saiteninstrumentes mit Bünden dargestellt. Der Ganztonschritt hat zwei Bünde und der Halbtonschritt einen Bund Unterschied.

Darstellung der Stammtöne auf der zweiten Gitarrensaite:

Die Darstellung der Tonschritte auf der Tastatur eines Klaviers ist trügerisch, da die Abstände der weißen Tasten bei Ganz- und Halbtonschritten gleich sind. Bei den Ganztonschritten liegt die kleinere, schwarze Taste dazwischen.


Ganztonschritte

Die natürlichen Ganztonschritte sind zwischen diesen Tönen:

C - D
D - E
F - G
G - A
A - H

Ganztonschritte sind auf den Saiten einer Gitarre zwei Bünde auseinander.


Halbtonschritte

Die natürlichen Halbtonschritte befinden sich zwischen den Tönen:

E - F
H - C

Halbtonschritte sind auf den Saiten einer Gitarre ein Bund auseinander.

 
Tipp: Die natürlichen Halbtonschritte kann man sich durch das Wort CHEF merken (C - H beziehungsweise H - C und E - F).