Alte Gitarren- &
Lautenmusik
Die
Tabula (lat.) war die Tafel oder das Blatt, auf welchem ein Musikstück
niedergeschrieben wurde.
(J. Wolf / 1919)
Das Spielen aus alten Tabulaturbücher setzt das Verständnis über die Instrumente, deren Stimmung und Besaitung, und den entsprechenden Tabulaturschriften voraus. In den meisten Publikationen fehlen diese Hinweise oder sind unvollständig, so dass das Spielen dieser Transkriptionen - Übertragungen in die Standardnotation - zu Irritationen führen kann. Beispielsweise gibt es Transkriptionen, die durch das akribische festhalten der Noten bei der Standardstimmung, aus einem einfachen Stück ein "Fingerbrecher" macht. In den meisten Fällen ist es einfacher und besser, sich an die Originalstimmung zu halten und entsprechend die Saiten umzustimmen. Nach meiner Ansicht dürfen Korrekturen, Ergänzungen oder auch Veränderungen jeglicher Art vorgenommen werden aber immer so, dass die Bearbeitung mit einem Hinweis oder am Besten mit einer Faksimile-Abbildung ergänzt wird.
Instrumente
Klang-, Spiel- & Bauweise
Die Klang alter Gitarren - Renaissancegitarre, Vihuela, Barockgitarre, Guitarra espanola - unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von Klang und Spielweise zur heutigen Gitarre. Wer die Möglichkeit schon mal hatte, diese Instrumente, beziehungsweise Rekonstruktionen, im Vergleich zu hören, könnte fast von einer anderen Instrumentenfamilie sprechen. Wer dann noch die Möglichkeit hatte auf ihnen zu spielen, wird vollends Überzeugt sein, dass sich Klang und Spielweise doch gravierender unterscheiden.
Die Bauweise (Konstruktion des Korpus), das Saitenmaterial (Darmsaiten) die Art der Bespannung (ein- oder doppelchörig) und die Stimmung der Saiten, weisen zum Teil erhebliche Unterschiede auf. Dennoch kann man die Stücke auf den heutigen Gitarren spielen und die Faszination dieser Musik entdecken.
Von der Laute, die sich sichtbar deutlicher von einer Gitarre unterscheidet, ist ja bekannt, dass der Klang ein anderer als der, der heutigen Gitarre ist. Der Klang einer Vihuela ist dem einer Laute näher als der, einer Gitarre.
Stimmung & Besaitung
Die relative Tonhöhe gibt sozusagen die Tonabstände der Saiten zueinander an. Dies ist für eine "tabulaturgetreue" Wiedergabe relevant.
Die absolute Tonhöhe der Stimmung war von dem zur Verfügung
gestandenen Saitenmaterial aus Darm und der Saitenlänge des Instrumentes
(Mensur) abhängig. Grundsätzlich wurde empfohlen die Saiten möglichst
so hoch zu Spannen, bis sie kurz vor dem Zerreißen waren. Daraus ergibt
sich, dass eine absolute Tonhöhe nicht gegeben war. Abgesehen davon
war der Kammerton nach Praetorius (1614) früher
um etwa 4 Halbtöne höher festgelegt: a1 = 567 Hz (heute 440 Hz)
Demzufolge wäre dann die heutige Standardstimmung der Gitarre, gegenüber
den alten Gitarren und Lauten nur um einen Halbton tiefer.
Die Art der Besaitung wird wie folgt definiert:
einchörig = eine Saite
doppelchörig = zwei Saiten
unisono = gleichstimmig
Oktave = um eine Oktave auseinander gestimmt. Die Oktavsaite liegt grundsätzlich "über" der Normalsaite zur 1. Saite hin.
Bordunsaiten sind zusätzliche, freischwingende Basssaiten, die nicht gegriffen werden.
Das Umstimmen einer Lautensaite - Basssaiten, bezw. Bordunsaiten - wurde als Abzug bezeichnet:
Die Laute steht im Abzug.
Erläuterungen zu den folgenden Tabellen zur Stimmung und Besaitung (Beispiel):
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | G/G | c/c | f/f | a/a | d1/d1 | g1/g1 |
| Gitarre | E | A | d | fis | h | e1 |
| Capo III | G | c | f | a1 | d1 | g1 |
Die oberste Zeile zeigt die heutige Saitenbezeichnung (Zahl in einem Kreis).
Die folgende Zeile Original legt die bevorzugte Originalstimmung von der Tonhöhe und der Art der Besaitung (einchörig oder doppelchörig) fest.
Es folgt die entsprechende Stimmung der heutigen Gitarre. Rotgekennzeichnete Eintragungen markieren umzustimmende Saiten.
Um die Originaltonhöhe zu erreichen wird der Kapodaster (Capo) in den entsprechenden Bund (römische Zahl) aufgesetzt.
Stimmung für das praktische Spiel auf den heutiger Gitarre:
- Um eine tabulaturgetreue Wiedergabe der 6-chörigen Vihuelen- und
der Lautenmusik zu erreichen ist es notwendig die 3. Saite einen Halbton
tiefer nach fis umzustimmen:
E A d fis h e1 - Die "Originaltonhöhe" kann durch das Verwenden des Kapodasters im 3. beziehungsweise im 5. Bund erzielt werden.
Wer die heutige Standardstimmung: E A d g h e1
verwendet, sollte die Stücke bearbeiten und zwangsläufig den Fingersatz
(Applikatur) neu gestalten.
Alte Gitarren
Renaissancegitarre
Von der 4-chörigen Renaissancegitarre aus dem 16. Jahrhundert gibt es nur wenige Originalinstrumente. In Italien wurde sie zu dieser Zeit Chitarra und in Frankreich Guiterne genannt. Im Gegensatz zur Vihuela oder Laute entspricht sie eher den Kriterien einer heutigen Gitarre.
Vereinfacht: Eine Gitarre ist dann eine Gitarre wenn der Boden flach und
aus einem Holz, beziehungsweise zwei zusammengesetzt Holzstücken besteht.
So, wie heutige Gitarren auch konstruiert sind.
Die sogenannten Lauten, die von 1900 bis 1940 in Deutschland gebaut wurden und hierzulande öfters anzutreffen sind, entsprechen diesen Kriterien nicht. Sie sind Zwitterinstrumente und treffend als Gitarrenlauten zu bezeichnen: mehr Gitarre als Laute!
Die zwei wichtigsten Spieler stammten aus Spanien und haben auch für das Instrument die entsprechenden Stücke in Tabulaturen festgehalten.
- Luis de NARVÁEZ (1500-1555)
- Alonso MUDARRA (1508-1580)
Fantasia del primer tono / Italienische TAB
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Darstellung um 1570
4-chörige Renaissancegitarre
Die Originalstimmung nach Muderra entspricht der heutigen Standardstimmung der Gitarre. Mit dem Kapodaster im 5. Bund kann die Originaltonhöhe erzielt werden:
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | g/g | c1/c1 | e1/e1 | a1 | ||
| Gitarre | (E) | (A) | d | g | h | e1 |
| Capo V | (A) | (d) | g | c1 | e1 | a1 |
Bei der von Muderra beschriebenen Alten Stimmung (Tiemple viejos) wird die 4. Saite einen Ganzton tiefer gestimmt:
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | f/f | c1/c1 | e1/e1 | a1 | ||
| Gitarre | (E) | (A) | c | g | h | e1 |
| Capo V | (A) | (d) | f | c1 | e1 | a1 |
Vihuela
Es hat wenig oder keinen praktischen Nutzen, zwischen der Renaissancegitarre und der Vihuela zu unterscheiden wenn nicht mehrere ähnliche oder gleiche Originalinstrumente erhalten, oder Rekonstruktionen erhältlich sind. Also sage ich einfach: in Spanien hieß die Renaissancegitarre Vihuela, in Italien Viola oder Chitarra und in Frankreich La Guiterne.
Die Vihuela hat, im Gegensatz zur Gitarre, einen gewölbten Boden aus zwei oder drei fingerbreiten Spänen (Holzstücke). Der Klang, die Bodenkonstruktion, die Spielweise und Literatur ist ähnlich wie bei der Laute.Die Vihuela stammt aus Spanien und ist auch das wichtigste Herkunftsland der Spieler und seiner Literatur.
- Luis MILAN (1502-1561)
Pavana / Spanische TAB
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Darstellung um 1555
6-chörige Vihuela
Sämtlich Saiten haben eine doppelchörige, unisono Saitenbespannung.
Ausgehend von der Standardstimmung, wird die 3. Saite um einen Halbton tiefer,
von g nach fis umgestimmt zur sogenannten Lautenstimmung.
Stimmung nach Milan:
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | G/G | c/c | f/f | a/a | d1/d1 | g1/g1 |
| Gitarre | E | A | d | fis | h | e1 |
| Capo III | G | c | f | a1 | d1 | g1 |
Die Vihuela wurden mit einem Plektrum oder „von Hand“ angeschlagen aber auch mit einem Bogen gestrichen.
Klicken Sie auf die folgenden Abbildungen (um 1500)
um sie genauer zu Betrachten und um den Unterschied der Spielweise festzustellen.
Vihuela
de peñola (Guitarre morsica):
mit dem Plektrum geschlagen
Vihuela
de mano (Guitarra ladina)
mit den Fingern gezupft
Vihuela
de arco (Guitarra)
mit dem Bogen gestrichen
Barockgitarre
Die Barockgitarre entwickelte sich aus den 4-, 5- und 6-chörigen
Instrumenten der Renaissance. Es wurden ausschließlich Saiten aus
Schafsdarm verwendet.
Mit dem, im 17. Jahrhundert entstandenen Begriff Guitarra espanola ist
vereinfacht gesagt die Barockgitarre gemeint. Die wichtigsten Spieler und
Interpreten stammen aus Spanien und Frankreich.
- Francesco CORBETTA (ca.1620-1681)
- Gaspar SANZ (1640-1710)
- Robert de VISÉE (ca. 1660-1720)

Darstellung um 1555
5-chörige Barockgitarre
5-chörige Barockgitarre wurde in drei Stimmungen gespielt. Alle drei entsprechen der Standardstimmung und unterscheiden sich nur in der Art der Oktavbesaitung.
Stimmung A / Foscarini, Calvi, Guerau, Sanz:
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | A/a | d/d1 | g/g | h/h | e1/e1 | |
| Gitarre | (E) | A | d | g | h | e1 |
Stimmung B / Foscarini, de Visée, Sanz:
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | A/a | d/d | g/g | h/h | e1/e1 | |
| Gitarre | (E) | A | d | g | h | e1 |
Stimmung C (ohne Basstöne) / Valdambrini, Sanz:
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | a/a | d1/d1 | g/g | h/h | e1/e1 | |
| Gitarre | (E) | (A) | (d) | g | h | e1 |
Chitarra Battente
Die Chitarra Battente ist eine Schlaggitarre und wurde am Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut. Der Boden ist wie bei einer Vihuela gewölbt. Ihr Verwendungszweck war das Begleiten von Tanz- und Vokalstücken. Es wurden Stahlsaiten aufgezogen, die wie bei einer Jazzgitarre seitlich befestigt sind. Überhaupt erinnert das doppelchörige Instrument an die heutige 12-saitige Akustikgitarre.

Chitarra Battente (Venedig 1624)
5-chörige Chitarra Battente
Interessant ist der genaue Vergleich mit der heutigen 12-saitige Akustikgitarre. Man beachte das die Anordnung der Oktavsaite anders ist!
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | A/a | d/d1 | g/g | h/h | e1/e1 | |
| Gitarre | (E) | A | d | g | h | e1 |
| 12-saitige | (e1/E) | a/A | d1/d | g1/g | h/h | e1/e1 |
Lauten
Renaissancelaute
Bei der Laute ist der Kopf im rechten Winkel zum Hals nach hinten geknickt und wird auch deswegen als Knickhalslaute bezeichnet. Die Renaissance- und Barock-Laute unterscheiden sich vor allem durch die Besaitung und teilweise auch durch die sogenannte d-moll-Stimmung.
Die Lautenliteratur des 16. Jahrhunderts ist in vielen Teilen Europas zu finden.
Deutschland
- Hans JUDENKÜNIG (1445-1526)
- Hans NEWSIDLER (1508-1563)
England (in ganz Europa unterwegs)
- John DOWLAND (1563-1626)
Frankreich
- Pierre ATTAIGNANT (1528-1530)
Italien
- Joan Ambrosio DALZA (1483-1533)
- Francesco da MILANO (1497-1543)
Ungarn
- Valentini BAKFARK (1507-1576)
Polen
- Albert DLUGORAJ (ca.1550-1619)
- Das ander Priamel
- Hast du mich genummen
- Ein Niderlendisch Tentzlein
- Pavana alla venetiana
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Darstellung um 1568
6-chörige Renaissance-Laute / Dicant-Laute
nach Judenkünig / A-Stimmung
Ausgehend von der Standardstimmung, wird die 3. Saite um
einen Halbton tiefer, von g nach fis umgestimmt. (Lautenstimmung)
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | A/a | d/d1 | g/g1 | h/h | e1/e1 | a1 |
| Gitarre | E | A | d | fis | h | e1 |
| Capo V | A | d | g | h | e1 | a1 |
6- (10-) chörige Renaissance-Laute / Alt-Laute
G-Stimmung
Ausgehend von der Standardstimmung, wird die 3. Saite um
einen Halbton tiefer, von g nach fis umgestimmt. (Lautenstimmung)
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | g/g | c/c1 | f/f1 | a/a | d1/d1 | g1 |
| Gitarre | E | A | d | fis | h | e1 |
| Capo III | G | c | f | a | d1 | d1 |
| Bordunsaiten | Laute | Gitarre | TAB | |||
| 7. Saite 8. Saite 9. Saite 10. Saite |
F E (Es) D C |
D Cis (C) H A |
a /a //a ///a |
|||
Abzug
Der sogenannte Abzug war die Bezeichnung für das Tieferstimmen der
6. Saite um einen Ganzton.
Als später die 7. Saite (Bordunsaite) hinzukam war das Umstimmen hinfällig.
Ausgehend vom heutigen Gitarrenverständnis entspricht der Abzug dem
Drop D Tuning.
Die Chöre (Saiten) wurden wie folgt benannt:
| Saite | Chor | Deutsche |
Italienische |
englisch |
|---|---|---|---|---|
| a1 | Quint-Saite | Canto | Treble | |
| e1/e1 | Gesangs-Saite | Sottana | Small meane | |
| h/h | Mittel-Saite | Mezzana | Great meane | |
| g/g1 | Klein-Prummer | Tenore | Countenor | |
| d/d1 | Mittel-Prummer | Bordone | Tenore | |
| A/a | Groß-Prummer | Contrabasso | Base |
Barocklaute
Die Barocklaute gibt es in der 10-chörigen und 13-chörigen
Ausführung.
Die berühmtesten Lautenisten, die auch Stücke für die Barocklaute
geschrieben haben, bevorzugt die französischen Tabulatur. Sie lebten
im 17. und 18. Jahrhundert.
- Johann Anton LOGY (1650-1721)
- Sylvius Leopold WEISS (1685-1750)
- Johann Sebastian BACH (1685-1750)
10- (13-) chörige Barockaute
In England und Italien wurde auch in der Barockzeit die Renaissance-Lauten-Stimmung bevorzugt. Ausgehend von der Standardstimmung, wird die 3. Saite um einen Halbton tiefer, von g nach fis umgestimmt. (Lautenstimmung)
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | g/g | c/c1 | f/f1 | a/a | d1/d1 | g1 |
| Gitarre | E | A | d | fis | h | e1 |
| Capo III | G | c | f | a | d1 | d1 |
| Bordunsaiten | Laute | Gitarre | TAB | |||
| 7. Saite 8. Saite 9. Saite 10. Saite 11. Saite 12. Saite 13. Saite |
F/f E/e D/d C/c H/h A/a G/g |
D Cis H A Gis Fis E |
a /a //a ///a 4 5 6 |
|||
13-chörige Barockaute / d-moll-Stimmung
In Frankreich wurde die Barocklauten-Stimmung bevorzugt. Die
6.Saite konnte wahlweise auch mit einer Oktavsaite bespannt werden: *A/a
Für die Gitarre ergibt dies die h-moll-Stimmung. Die 1. Saite wird
um einen Ganzton tiefer und die 3. Saite um einen Halbton tiefer gestimmt.
Durch das, um einen Ganzton, ungünstige Hochstimmen, wird diese Stimmung
auf der Gitarre selten oder gar nicht verwendet.
| Saite | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Original | *A/A | d/d | f/f | a/a | d1 | f1 |
| Gitarre | Fis | H | d | fis | h | d1 |
| Capo III | A | d | f | a | d1 | f1 |
| Bordunsaiten | Laute | Gitarre | TAB | |||
| 7. Saite 8. Saite 9. Saite 10. Saite 11. Saite 12. Saite 13. Saite |
G/g F/f E/e D/d C/c H/h A/a |
E D Cis H A Gis Fis |
a /a //a ///a 4 5 6 |
|||
Laute & Theorbe
Die Theorben gehören zur Lautenfamilie und sind Lauten mit Bordunsaiten: freischwingenden Saiten, die nicht gegriffen werden. Der Hals einer Theorbe kann bis zu zwei Meter lang sein.
Laute und Theorbe von Marsenn’s Harmonie Universelle (1636)
Notationsarten
Alte Tabulaturen
Die Gitarren- und Lautenliteratur des 16. bis 18. Jahrhunderts wurde in Form von Tabulaturen notiert. Die Tabulaturschrift ist ein Notationssystem, das anzeigt in welchem Bund zu greifen und welche Saite anzuschlagen ist. Die darüberstehende Rhythmusnotation gibt die Noten-, beziehungsweise die Tonlängen an.
Die gebräuchlichste war die französische Tabulatur mit Buchstaben.
Die spanische Tabulatur, mit Zahlen, entspricht der heutigen Tabulaturnotation, so, wie ich sie auch unter der Standardnotation verwende.
Bei der italienischen Tabulatur war die Saitendarstellung umgedreht: die 1. Saite wird zuunterst geführt.
Die deutsche Tabulatur, die aus meiner Sicht am Umständlichsten umzusetzen ist, verwendet Zahlen für die Leersaiten und Buchstaben für die "Bundfortschreitungen".
Alte Tabulaturschriften mit genauen Erläuterungen, Faksimile-Abbildungen, Transkriptionen und Midi-Files, Tabulaturschriften im Vergleich, Rhythmusnotation und Applikatur:
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Alfabeto
Die Alfabeto-Notation ordnet die Akkorde mit Buchstaben des Alphabets. Diese ist nicht identisch mit der heutigen Zuordnung der Akkordbezeichnungen und richtet sich nicht nach dem tatsächlichen Tonnamen der Akkorde.
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Literaturverzeichnis
Allgemeines über die Literatur
Sammler & Verleger
Einige Tabulaturbücher sind nach Sammler und Verleger bezeichnet. Diese haben Musikstücke gesammelt, aufgeschrieben und schließlich publiziert.
Faksimile
Eine Faksimile-Ausgabe (Reprint) ist eine Nachbildung des Originals.
Transkriptionen
Die meisten Transkriptionen für Laute sind in der französischen Tabulatur und in zwei Notensystemen mit G- und F-Schlüssel (Baßschlüssel) für Laute oder Tasteninstrumente notiert.
Transkriptionen für Gitarre sind meist ohne Tabulaturen in der Standardnotation aufgeschrieben. Die 3. Saite wird um einen Halbton tiefer, nach fis umgestimmt. Somit ergibt sich die sogenannte Lautenstimmung: E A d fis h e1
Bearbeitungen
Bearbeitungen für Gitarre sind für die Standardstimmung eingerichtet und somit der Fingersatz oder auch der Notensatz verändert.
Drucke & Handschriften
Die ersten Drucke von Tabulaturbücher, mit sogenannten beweglichen Lettern, stammten von Ottaviano Petrucci (1466-1539).
Wichtige handschriftliche Tabulaturbücher (Manuskripte) sind bis ca.1620 gefertigt worden und heute über ganz Europa verstreut in den Musen oder Bibliotheken archiviert.
Renaissancegitarre & Vihuela
- Luis MILAN (1502-1561)
- Libro de musica de vihuela de mano Entitulado El maestro
(Valencia 1536)
- Libro de musica de vihuela de mano Entitulado El maestro
- Francesco da MILANO (1497-1543) (Lautenmeister)
- Intavolatura de viola o vero lauto (Neapel 1536)
(für 6-chörige Laute oder Vihuela)
- Intavolatura de viola o vero lauto (Neapel 1536)
- Luis de NARVÁEZ (1500-1555)
Narváez hat, als erster Komponist der Musikgeschichte, Variationen (Diferencias) aufgeschrieben und drucken lassen.- Los seys libros del Delphin de música de cifra para tañer
vihuela (Valladolid 1538)
- Los seys libros del Delphin de música de cifra para tañer
vihuela (Valladolid 1538)
- Alonso MUDARRA (1508-1580)
- Tres Libros de Música en Cifras para Vihuela (Sevilla 1546)
- Tres Libros de Música en Cifras para Vihuela (Sevilla 1546)
- Diego PISADOR (1509-1557)
- Libro de Mùsica de vihuela (Salamanca 1552)
- Libro de Mùsica de vihuela (Salamanca 1552)
- Pierre PHALÈSE (ca.1510-1573) / Jean BELLÈRE (Verleger)
- Serlectissima Elegantissimaque (Antwerben 1570)
- Serlectissima Elegantissimaque (Antwerben 1570)
- Enriquez de VALDERRÁBANO
- Libero de música para vihuela... (Valladolid 1547)
- Libero de música para vihuela... (Valladolid 1547)
- Melchiore de BARBERIS (Barberiis) (um 1550)
- Opera Intitolata Contina (Padua 1549)
- Opera Intitolata Contina (Padua 1549)
- Gillaume M ORLAYE
- Tabulature de guiterne… (Paris 1550)
- Livre …reduictes en Tabulature de Guiterne
(Paris 1552/53) 4 Bücher
- Adrian Le ROY
- Briefve et facile instruction ... sur la guiterne (Paris 1551)
Lehrbuch
- Briefve et facile instruction ... sur la guiterne (Paris 1551)
- Adrian Le ROY
- Briefve et facile instruction ... sur la guiterne (Paris 1551)
Lehrbuch
- Briefve et facile instruction ... sur la guiterne (Paris 1551)
- Robert BALLARD / Adrian Le ROY
1549 gründeten Adrian Le Roy mit seinem Vetter Robert Ballard ein Verlagshaus in dem zahlreiche Publikationen erschienen.- Livres de Tabulature (1551-1556)
5 Bücher mit Tabulaturen für vierchörige Renaissancegitarre - Cinquiesme Livre de Guiterre (Paris 1554)
- Quart Livre de Tabulature de Guiterre (Paris 1553)
Gitarrenstücke von dem Augsburger Grégoire BRAYSSING
- Livres de Tabulature (1551-1556)
- Simon GORLIER
- Livre de Tabulature de Guiterne (Lyon1569)
Le Troysieme Livre (Paris 1551)
- Livre de Tabulature de Guiterne (Lyon1569)
- Miguel de FUENLLANA
- Libro de Música para Vihuela, intitulado Orphenica Lyra
(Sevilla 1554)
- Libro de Música para Vihuela, intitulado Orphenica Lyra
- Anonym
- Discours non plus mélancolique (1557)
- Discours non plus mélancolique (1557)
- Venegas de HENESTROSA
- Libro en cifra nueva para tecla, arpa y vihuela (Alcalá 1557)
- Libro en cifra nueva para tecla, arpa y vihuela (Alcalá 1557)
- James ROWBOTHAM (Verleger)
- The breffe and playne instruction … (London 1568)
- The breffe and playne instruction … (London 1568)
- Juan Carlos AMAT (ca.1572-1642)
- Guiterra Espanola (Barcelona 1586)
- Guiterra Espanola (Barcelona 1586)
- Esteban DAZA
- Libro de música en cifras para vihuela... (Valladolid 1576)
- Libro de música en cifras para vihuela... (Valladolid 1576)
- Antonio de CABEZON
- Obras de música para tecla, arpa e vihuela... (Madrid 1578)
- Obras de música para tecla, arpa e vihuela... (Madrid 1578)
- Gironamo GIULIANI
- Intavolatura de Chitara (Venedig 1589)
Barockgitarre
- Luis de BRICENO (um 1600)
- Metodo mui facillissimo para apreder… (Paris 1626)
- Metodo mui facillissimo para apreder… (Paris 1626)
- Domenico PELLEGRINI (ca.1610-1662)
- Armoniosi conceri sopra la chitarra spagnuola (Bologna 1650)
- Armoniosi conceri sopra la chitarra spagnuola (Bologna 1650)
- Angiolo Michele BARTOLOTTI (ca.1615-1696)
- Libro primo (Florenz 1640)
- Secondo libro di chitarra (Rom 1655)
- Francesco CORBETTA (ca.1620-1681)
- La Guitarre Royalle (Paris 1671)
- La Guitarre Royalle (Paris 1671)
- John PLAYFORD (1623-1676)
- A book of New Lessons for the Cittern and Gittern (London 1651)
- A book of New Lessons for the Cittern and Gittern (London 1651)
- Giulio BANFI (1630-1670)
- Il maestro della chitara (Mailand 1653)
- Il maestro della chitara (Mailand 1653)
- Adelaide di SAVOYA (1636-1696)
- Manuskript für Barockgitarre ( um 1660)
- Manuskript für Barockgitarre ( um 1660)
- Gaspar SANZ (1640-1710)
- Instruduccion de Musica sobre la guitarra espanola
(Saragossa 1674) - Libro tercero de Musica... (Saragossa 1697)
- Libro segundo (Saragossa 1675)
- Instruduccion de Musica sobre la guitarra espanola
- Anonio de SANTA CRUZ
- Obras para Biguela (Vihuela) hordinaria (um 1650)
- Obras para Biguela (Vihuela) hordinaria (um 1650)
- Henry Francois de GALLOT
Schüler von Corbetta- Pieces de Guitarre de differenda Autheura (Paris 1660-84)
- Pieces de Guitarre de differenda Autheura (Paris 1660-84)
- Francesco ASOLI
- Primi scherzi di chitarra... (Bologna 1674)
- Concerti harmonici (Bologna 1676)
- Lucas Ruiz de RIBAYAZ
- Luz y Norte Musical para caminar… (Madrid 1677)
- Luz y Norte Musical para caminar… (Madrid 1677)
- H. GRÈNERIN
- Livre de Guitarre (Paris 1680)
- Livre de Guitarre (Paris 1680)
- Robert de VISÉE (ca.1660-1720)
- Livre de Guittarre... (Paris 1682)
- Livre de Pièces pour la Guittarre (Paris 1686)
- Pièces de Théorbe et de Luth... (Paris 1716)
- François CAMPION (1680-1748)
- Nouvelles découvertes sur la guitare" (Paris 1705)
- Traité d'accompagnement et de composition...
(Paris 1716)
- Francisco GUERAU
- Poema Harmonico … de la Guitarra Espanola (Madrid 1694)
- Poema Harmonico … de la Guitarra Espanola (Madrid 1694)
- Ludovico RONCALLI (ca.1660-1720)
- Capricci armonici sopra la chitarra spagnuola (Italien 1692)
- Capricci armonici sopra la chitarra spagnuola (Italien 1692)
- José GUERRERO
- Arte de la Guitarra (Madrid 17. Jh.)
Renaissancelaute
- Francesco SPINACCINO
- Intabulatura de Lauto Libero Secondo (Venedig 1507)
Das älteste, beziehungsweise erste Lautenbuch in dem die Tabulatur gedruckt wurde. (Petrucci)
- Intabulatura de Lauto Libero Secondo (Venedig 1507)
- Joan Ambrosio DALZA (1483-1533)
- Intabulatura de Lauto / Petrucci (Venedig 1508)
Ottaviano Petrucci war ein italienischer Musikverleger und Notendrucker. - Intabulatura de Lauto Libero Quarto ( Venedig 1508)
- Intabulatura de Lauto / Petrucci (Venedig 1508)
- Arnolt SCHLICK (1455-1525)
- Tabulaturen etlicher Lobgesang und Lidlein (Mainz 1512)
- Tabulaturen etlicher Lobgesang und Lidlein (Mainz 1512)
- Bort. TROMBONCINO
- Frottolo de Misser Bort. Tromboncino (1520-80)
- Frottolo de Misser Bort. Tromboncino (1520-80)
- Hans JUDENKÜNIG (1445-1526)
- Pierre ATTAIGNANT (ca.1500-1552) (Sammler und Verleger)
- Tres breve et familiere introduction…(Paris 1529)
- Tres breve et familiere introduction…(Paris 1529)
- Francesco da MILANO (1497-1543)
- 7 Lautenbücher (Venedig 1536-1548)
- Intavolatura de viola o vero lauto (Neapel 1536)
- Intabulatura de Lauto di Francesco Milanese et M. Perino Fiorentino (Venedig 1547)
- La Intabolatura de Lauto (Venedig 1563)
- Hans GERLE (ca.1500-1570)
- Musica und Tabulatur ... auch Lautten (Nürnberg 1546)
- Ein neues künstliches Lautenbuch (1552)
- Hans NEWSIDLER (1508-1563)
- Seine 8 Lautenbücher wurde damals (1536-1549) von Verleger aus Venedig, Frankfurt und Straßburg publiziert.
- Ein Newgeordnet Künstlich Lautenbuch (Nürnberg 1536)
- Ein newes Lautenbuchlein (Nürnberg 1540)
- Vincenzo CAPIROLA (um 1500)
- Lautenbuch (ca 1517)
- Lautenbuch (ca 1517)
- Jiulio ABUDANTE
- Intabulatura di Liuto (Venedig 1546)
- Intabulatura di Liuto (Venedig 1546)
- Antonio ROTTA
- Intabulatura de Lauto (Venedig 1546)
- Intabulatura de Lauto (Venedig 1546)
- Simon GINTZLER
- Intabolatura de lauto (Venedig 1547)
- Intabolatura de lauto (Venedig 1547)
- Rudolf WYSSENBACH (Verleger)
- Tabulaturbuch uff die Lutten… (Zürich 1550)
- Tabulaturbuch uff die Lutten… (Zürich 1550)
- Albert de RIPPE
- Premier Livre de Tabulature de Leut (Paris 1552)
- Premier Livre de Tabulature de Leut (Paris 1552)
- Valentini BAKFARK (Greff Bakfarc) (1507-1576)
- Das Lautenbuch von Lyon (1553)
- Das Lautenbuch von Lyon (1553)
- Joanne MATELART
- Intavulatura de leuto (Rom 1559)
- Intavulatura de leuto (Rom 1559)
- Jacomo GORZANIS
- Intavolatura di Liuto (Triest 1561)
- Intavolatura di Liuto (Triest 1561)
- Vincenzo (Vincentio) GALILEI (1520-1591)
(Vater des berühmten Galileus Galilei)- Libero d'involatura di liuto (Florenz 1584)
- Fronimo (Venedig 1568)
- Giulio Cesare BARBETTA (1540-1603)
- Il primo libro dell’intavolatura de liuto (Venedig 1569)
- Intabolatura di liuto (Venedig 1558)
- Santino GARSI da PARMA (1542-1603)
- Jacob REYS (ca.1545-1605)
- Albert DLUGORAJ (ca.1550-1619)
- Thysius Lute Booke (Leiden ca.1600)
- Thysius Lute Booke (Leiden ca.1600)
- Jan Pieterszoon SWEELINCK (1562-1621)
- Thysius Lute Booke (Leiden ca.1600)
- Thysius Lute Booke (Leiden ca.1600)
- John DOWLAND (1563-1626)
(In ganz Europa berühmt, war er wahrscheinlich der größte Lautenspieler seiner Zeit.)- Livres d’aire (ab 1597)
- Livres d’aire (ab 1597)
- Diomedes CATO (ca.1570-1619)
- Bernhard JOBIN
- Das Ander Buch (Strassburg 1573)
- Das Ander Buch (Strassburg 1573)
- Fabritio CAROSO
- Il Ballarino di M. Fabritio Caroso da Sermoneta ( Venedig 1581)
- Il Ballarino di M. Fabritio Caroso da Sermoneta ( Venedig 1581)
- Robert JOHNSON (ca.1583-1733)
- Lautenbuch (London)
- Lautenbuch (London)
- Gabriel FALLAMERO
- Il primo libro de Intavolatura di Liuto (Venedig 1584)
- Il primo libro de Intavolatura di Liuto (Venedig 1584)
- Gio. Antonio TERZI
- Intavolatura di Liutto (Venedig 1593)
- Intavolatura di Liutto (Venedig 1593)
- William BARLEY
- A new Book of Tabliture for the Orpharion (London 1596)
- A new Book of Tabliture for the Orpharion (London 1596)
- Simone MOLINARO
- Intavolatura di liuto di Simone Molinaro Genovese (Venedig 1599)
- Intavolatura di liuto di Simone Molinaro Genovese (Venedig 1599)
- Francis CUTTING (um 1600)
- A new Book of Tabuliture / William Barley (London 1596)
- A new Book of Tabuliture / William Barley (London 1596)
- Baruch BULMANN
- Laurtenbuch (um 1600)
- Laurtenbuch (um 1600)
- Cesare NEGRI
- La musica della sonata con l’intavolatura di liuto (Milano
1602)
- La musica della sonata con l’intavolatura di liuto (Milano
1602)
- Jean Baptiste BESARD (Giovanni Battista Besarde) (1567-1625)
- Thesaurus Harmonicus (Köln 1603)
- Novus Partus (Augsburg 1617) (Ioannes Baptista Bersardus)
- Thomas ROBINSON
- The Schoole of Musicks (1603)
- The Schoole of Musicks (1603)
- Joachim van den HOVE
- Delitiae Musica (Utrecht 1603)
- Delitiae Musica (Utrecht 1603)
- Robert DOWLAND
- Variete of Lute-Lessons (London 1610)
- Variete of Lute-Lessons (London 1610)
- Georg Leopold FUHRMANN
- Testudo Gallo-Germanica (Nürnberg 1615)
- Testudo Gallo-Germanica (Nürnberg 1615)
- Ernst SCHELE
- Lautenbuch (Hamburg 1616)
- Lautenbuch (Hamburg 1616)
- Michelangelo GALILEI
- Il Primo Libero d’Intabulatura di Liuto (München 1620)
- Il Primo Libero d’Intabulatura di Liuto (München 1620)
- Marin MERSENNE (1588-1648)
- Harmonie universelle (Paris 1636) / Musiktraktat
- Harmonie universelle (Paris 1636) / Musiktraktat
- Bernardo GIANONCELLI
- Il liuto Bernardo Gianoncelli detto il Bernardello (Venedig 1650)
Lautenisten der Renaissance
- Adrian DENSS
- Emanuel ADRIAENSEN
- Johannes Hieronymus KAPSBERGER
Barocklaute
- Johann Anton LOGY (Losy) (1650-1721)
- Tabulaturbuch für 5-chörige Laute
- Tabulaturbuch für 5-chörige Laute
- Johann Sebastian BACH (1685-1750)
- Werke für Laute
- Suite g-moll / BWV 995
- Suite e-moll / BWV 996
- Partita c-moll / BWV 997
- Preludium, Fuge und Allegro Es-dur / BWV 998
- Prelude c-moll / BWV 999
- Fuge a-moll / BWV 1000 (Französische Tabulatur für Laute)
- Partita E-dur / BWV 1006a
- Werke für Laute
- Sylvius Leopold WEISS (1685-1750)
- Lautenmusik
- Lautenmusik
- David KELLER
- Auserlesene Lautenstücke... (Hamburg 1747)
- Auserlesene Lautenstücke... (Hamburg 1747)
- Johann Gottfried CONRADI
- Neue Lautenstücke... (Frankfurt / Oder 1724)
Lautenisten des Barock
- GAULTIER
- REUSNER
Lautenbücher
- Ochsenkhun’s Tabulaturbuch (1558)
- William Ballet Lute Book (London)
- Thysius Lute Booke (Leiden ca.1600)
- The Weld Lute Book (ca.1600)
- The Jane Pickering Lute Book (England 1616)
- The Margaret Board Lute Book (ca.1620-35)
- Mure of Rowallan’s Lute Book (Schottland)
- The Sampson Lute Book
- Gordo nof Straloch’s Lute Book (Schottland)
- John DOWLAND aus "Dlugoraij"
- John DOWLAND aus "Rudenio"
- Anonym aus "Phalèse"
- Elias MERTEL aus "Fuhrmann"
- M. ALOYSEN aus "Fuhrmann"
- Victor de MOMTBUISSON aus "Denss"
- Anonym aus "Liederbuch Jenenser Stud."
Neue Sammlungen & Lautenbücher
- Lautenspieler des 16. Jahrhunderts
von Oscar Chilesotti
Forni Editore Bologna / 1969
- Robert Johnson (1583-1633)
Complete Works for Solo Lute
Edited and transcribet by Albert Sundermann
Oxford University Press / 1970
- John Dowland (1563-1625)
The Collected Lute Music of John Dowland
transcribed and edited by Diana Poulton and Basil Lam
Faber Music Limited / 1974
- Lauten-Buch (eines unbekannten deutschen Lautenspielers gegen Ende
des 16. Jh.)
von Oscar Chilesotti
Arnaldo Forni Editore Bologna / 1974
- Valentini Bakfark (1507-1576) (ungarischer Lautenmeister)
Opera Omnia / Das Lautenbuch von Lyon (1553)
Editio Musica Budapest / 1976
- Renaissance Lute
Diana Poulton / A Tutor for the Renaissance Lute
Schott-Verlag London / 1991